

Ausgebildet im Geist der Avantgarde der 1960er Jahre verspürte Alfred Schweizer sehr bald das Bedürfnis, wieder eine harmonische Musik zu komponieren. Das bedeutete für ihn keineswegs, aile Dissonanzen und Spannungen aus seiner Klanglichkeit auszuschliessen. Er suchte vielmehr nach einer tonalen Musik, die sich ausserhalb der Gesten und Kadenzformeln der traditionellen tonalen Musik bewegt. Die Klaviermusiken 1 bis 10 illustrieren in exemplarischer Weise seinen Weg zu einer neuen Tonalitat.