


Wilhelm Neuland war ein deutscher Musiker, der 1806 geboren wurde. In seiner Jugend arbeitete er als Oboist, Klarinettist und Cellist im Musikkorps der Armee. Danach ließ er sich als Musiklehrer in Bonn nieder. Im Jahr 1828 wurde er zum Musikdirektor der "Société philharmonique" in Calais ernannt. Zwischen 1830 und 1835 arbeitete er auch als Chorleiter und Lehrer für Gesang, Klavier und Komposition in London. Sein Ruf als Komponist ermöglichte die Veröffentlichung seiner Werke in angesehenen Verlagen. Angesichts der politischen Situation während des Deutsch-Französischen Krieges und der deutschen Einigung zog Neuland zurück nach Bonn, wo er bis zu seinem Tod 1889 als Chordirektor tätig war. Neulands Wirken als Gitarrist ist nicht zur Kenntnis genommen worden: Im London der 1830er Jahre gab es eine bedeutende Gitarrenszene, und Neulands Gitarrenwerke bilden eine wichtige Werkgruppe innerhalb seines Oeuvres.